Betriebliche Suchtprävention

Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind etwa 3-4 % aller Bundesbürger alkoholabhängig. Etwa 2,5 Millionen BundesbürgerInnen bedürfen wegen Alkoholabhängigkeit einer Behandlung. Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind von ärztlich verordneten Medikamenten abhängig. Etwa 5-8 % der Beschäftigten eines Unternehmens gelten als alkoholabhängig und weitere 10 % als alkoholgefährdet.

 

Neu !!!!!
Ausbildung zum Ansprechpartner Sucht und Seelische Gesundheit 2016 – 2017
Die Ausweitung der Ausbildung auf die „seelische Gesundheit“ ist dem zunehmenden Anstieg der psychischen Erkrankungen geschuldet, die im letzten Jahrzehnt enorm gestiegen sind.
Oft werden psychische Spannungen auch mit Suchtmitteln oder Suchtverhaltensweisen bekämpft, z.B. mit Beruhigungsmitteln, Alkohol, Spielsucht oder exzessivem Medienkonsum.
Psychische Erkrankungen sind häufig eine hohe Belastung für die Betroffenen selbst, aber auch die Führungskräfte und Kollegen. Betriebe fühlen sich oftmals überfordert, den Folgen
dieser Krankheitsformen frühzeitig und konstruktiv zu begegnen. Psychisch erkrankte Mitarbeiter oder von einer Suchterkrankung betroffene Menschen sind häufig über lange Zeit
nicht in der Lage, aus eigener Motivation heraus Rat und Hilfe für sich in Anspruch zu nehmen.
Diese Aufgabe erfordert hohe persönliche Anforderungen. Die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen situationsgerecht einzubringen, verfügbare Netzwerke zu nutzen und die eigene Rolle im Betrieb zu finden, ist von großer Bedeutung.
Die Fragen nach den eigenen Möglichkeiten und Grenzen der Hilfeleistung für den Anderen
ist eine zentrale Aufgabe des Ausbildungsprogramms.
Beginn der neuen Ausbildung am 15. Juni 2016 in Augsburg
Hier kann man sich informieren und anmelden.
Fortbildung zum betrieblichen Ansprechpartner für Seelische Gesundheit
Immer mehr ArbeitnehmerInnen fallen immer häufiger und länger aufgrund einer seelischen Belastungsreaktion oder einer psychischen Erkrankung aus. Betroffen sind meist engagierte MitarbeiterInnen, die für den Betrieb eine wertvolle Ressource darstellen.
Dieser Entwicklung gilt es zu begegnen.
Innerhalb des Unternehmens, sowohl bei den einzelnen MitarbeiterInnen, als auch bei den Führungskräften ein Bewusstsein für seelische Gesundheit und deren Förderung zu schaffen, ist eine Grundvoraussetzung dafür, Phänomenen wie Burnout entgegenzuwirken, aber auch mit anderen seelischen Krisen, die sich auf die Arbeitssituation auswirken, umzugehen.
Neuer Kurs ab Oktober 2015 in Haar.

  Flyer Seelische Gesundheit im Unternehmen (246,2 KiB, 1.074 hits)

Arbeitskreis: Betriebliche Suchtprävention
Aufgrund der verstärkten Nachfrage richtete der Caritasverband München im Herbst 1990 einen Arbeitskreis ein, mit dem Ziel die Suchtkrankenhilfe in Betrieben, Behörden und Krankenhäuser zu unterstützen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Interessierte der Suchtkrankenhilfe sind eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen und an einer Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mitzuwirken.
In der Koordinierung der einzelnen Aufgabengebiete sehen wir eine Chance, dem suchtgefährdeten und suchtkranken Menschen eine frühzeitige und effektive Hilfe zukommen zu lassen.
Unser fachliches Wissen aus der langjährigen Arbeit mit Suchtkranken und deren Angehörigen stellen wir dabei gerne zur Verfügung.
Weiter sind wir bestrebt, die Suchtprävention in ihrer Einrichtung zu fördern und diese Arbeit zu qualifizieren.

  Programm AK Sucht 1. Halbjahr 2016 (53,3 KiB, 920 hits)

Aufbaumodule psychische Gesundheit

Resilienz und psychische Gesundheit

vom 24.02. – 26.02.2016 in Augsburg
Supervision ist eine Methode zur Qualitätssicherung in einem konflikthaften Arbeitsfeld. Sie hilft eine professionelle Distanz zu belastenden Gesprächen aufzubauen und die eigene Handlungsfähigkeit zu fördern.
Die Reflexion des eigenen Handelns ist wesentlich für die Weiterentwicklung der beratenden Tätigkeit. Aspekte der Resilienz eröffnen neue Sichtweisen, wie kurzfristige Belastungen leichter bewältigt werden können.

Rückfallprävention – Verantwortungsvoller Umgang in kritischen Situationen

vom 20.04. – 22.04.2016 in Augsburg

Die Wiederaufnahme der Arbeit nach einer erfolgten Rehabilitationsmaßnahme ist für alle Beteiligten eine hoch sensible Angelegenheit. Die Rückkehr in den Alltag und in bekannte Strukturen birgt Risiken, in alte Verhaltensmuster und Gewohnheiten zurück zu fallen. Gerade für Suchtkranke und psychisch belastete Menschen stellt diese Phase eine große Herausforderung dar. Betriebliche Angebote und Gespräche sind besonders hilfreich, werden aber oft vergessen.
Es ist daher hilfreich, wenn Ansprechpartner/Innen, sowie Berater/Innen in der betrieblichen Suchtprävention und Gesundheitsförderung sich dieses Wissen erwerben oder vertiefen und damit ihren Handlungsspektrum erweitern.

 

Supervision und Spiegelneuronen in der betrieblichen Suchtarbeit

vom 01.06. – 03.06.2016

Das Wissen um die Spiegelneuronen erleichtern die Reflexion des eigenen Handelns in einer beratenden Tätigkeit und eröffnen ein neues Verständnis, wie Belastungen zustande kommen können.

  Supervision und Spiegelneuronen 2016 (196,7 KiB, 778 hits)

Alkoholsprechstunde im Betrieb
Fortbildung für Betriebsärzte – in Zusammenarbeit mit dem MDK Bayern und dem BKK Landesverband Bayern
Fundierte Kenntnisse der Alkoholproblematik, sowie eine positive Grundeinstellung des Arztes, schaffen die Voraussetzungen, mit einfachen Methoden der Gesprächsführung Veränderungsbereitschaft zu fördern.
Termine 2015 auf Anfrage über unser Kontaktformular
TOP ON JOB
Ausbildung zum Tutor im Betrieb – Auszubildende in der Suchtprävention für Gleichaltrige.
Diese Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit dem Landescaritasverband Bayern und dem BKK Landesverband Bayern konzipiert.
Weitere Informationen auf Anfrage über unser Kontaktformular
Alkoholsprechstunde im Betrieb
Fortbildung für Betriebsärzte – in Zusammenarbeit mit dem MDK Bayern und dem BKK Landesverband Bayern
Fundierte Kenntnisse der Alkoholproblematik, sowie eine positive Grundeinstellung des Arztes, schaffen die Voraussetzungen, mit einfachen Methoden der Gesprächsführung Veränderungsbereitschaft zu fördern.
Termine 2015 auf Anfrage über unser Kontaktformular