Wir leben digitale Balance.

Deshalb sind wir außerhalb von Veranstaltungen nur von 8-18 Uhr erreichbar.

Ausbildung zum betrieblichen Ansprechpartner Suchtprävention und psychische Gesundheit (ASPS)

Betrieblicher Ansprechpartner (ASPS)

Die innerbetriebliche Kontaktperson für Suchtprävention und psychische Belastung und Verbindung zum externen Hilfesystem

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Junger Ansprechpartner (JASP)

Auszubildende und junge MitarbeiterInnen wenden sich mit ihren Problemen eher an KollegInnen die ihnen altersmäßig näher sind. Mit der Ausbildung von ASPS junior investieren Sie in die Zukunft.

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Betrieblicher Ansprechpartner (ASPS)

Die innerbetriebliche Kontaktperson für Suchtprävention und psychische Belastung und Verbindung zum externen Hilfesystem

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Junger Ansprechpartner (JASP)

Auszubildende und junge MitarbeiterInnen wenden sich mit ihren Problemen eher an KollegInnen die ihnen altersmäßig näher sind. Mit der Ausbildung von ASPS junior investieren Sie in die Zukunft.

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Franz J. D. Miehle

War ein einzigartiger Mensch. Er schaffte es, Menschen auf seine ganz eigene Art zu begeistern, zum Lachen oder auch zum Nachdenken zu bringen. Insbesondere auch für seine Art wertschätzend mit Mitmenschen, Kollegen und Kunden umzugehen wurde er sehr geschätzt. Im Bereich der betrieblichen Suchtprävention war er ohne Frage eine Größe. Sein Lebenswerk soll mit der Gründung der „Betrieblichen Suchtprävention Miehle GmbH“ gewürdigt und in seinem Sinne weitergeführt werden. Franz Miehle verstarb viel zu früh im Oktober 2016 im Alter von 62 Jahren.

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„S wichtigschte isch, dass de gsund bisch und schaffa kannsch!“ (Das wichtigste ist, dass du gesund bist und arbeiten kannst).

Dieses Motto hat er wahrlich gelebt.


Franz J. D. Miehle

Aktuelle News

11.-13.

Sept

2018

Zukunft Personal Köln

Besuchen Sie uns auf der Messe Zukunft Personal in Köln. Halle 2.1 Stand U.28 3

Freikarten für die Messe bei uns erhältlich, kontaktieren Sie uns

15.-16.

Nov

2018

Symposium des Fachverbands Medienabhängigkeit

Die betriebliche Suchtprävention Miehle GmbH übernimmt einen Workshop beim Symposium des Fachverbands Medienabhängigkeit in Berlin

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Aktuelle Termine

19.-21.

Sept

2018

Beginn der neuen Ausbildung zum ASPS

Die Ausbildung 2018/2019 zum innerbetrieblichen Ansprechpartner Suchtprävention und psychische Gesundheit startet am 19.09. in Augsburg. Es sind noch Restplätze verfügbar, die Anmeldung läuft.

24.-26.

Okt

2018

Aufbaumodul Digitale Balance in digitalisierten Zeiten in Augsburg

Fortbildung für Ansprechpartner Suchtprävention im Unternehmen sowie Mitarbeiter im BGM in Augsburg

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Wissenswertes zum Thema Suchtprävention

 

Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind etwa 3-4 % aller Bundesbürger alkoholabhängig. Etwa 2,5 Millionen BundesbürgerInnen bedürfen wegen Alkoholabhängigkeit einer Behandlung. Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind von ärztlich verordneten Medikamenten abhängig. Etwa 5-8 % aller Berufstätigen gelten als alkoholabhängig und weitere 10 % als alkoholgefährdet. Dazu kommen noch andere Formen der Abhängigkeit, wie beispielsweise Medikamente oder auch die Medienabhängigkeit.

 

Laut Jahrbuch Sucht 2017 gibt es in Deutschland mehr Medikamentenabhängige als Alkoholiker. Noch dazu kommen neue Phänomene wie jährlich neu auftauchende halblegale und illegale psychoaktive Substanzen – sogenannte neue psychoaktive Substanzen oder NPS – und die problematische Nutzung digitaler Medien und Mediensucht. Für die Wirtschaft bedeutet das jedes Jahr Milliardenverluste. Unternehmen bekommen die Auswirkungen problematischer Konsummuster und Suchterkrankungen folgendermaßen zu spüren:

 

  • Hohe Anzahl von Krankheitstagen
  • Häufiges Zuspätkommen oder kurzfristige Krankmeldungen
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit bis hin zum Präsentismus (da sein aber kaum etwas leisten)
  • Zunehmend unproduktive Phasen im Arbeitsalltag (durch private Smartphonenutzung, Beeinträchtigung zur Rauschmittel, o.ä.)
  • Erhöhte Fehlerquote durch Unkonzentriertheit oder
  • Steigende Risikobereitschaft bis hin zu schweren Arbeitsunfällen mit immensen Sach- und Körperschäden
  • Zunehmende Belastung der KollegInnen die die Minderleistung kompensieren müssen, sowie steigendes Konfliktpotential

 

Die daraus resultierenden Kosten für Unternehmen sind immens. Umso wichtiger ist es, Maßnahmen der Betrieblichen Suchtprävention zu installieren und somit negativen Entwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken sowie massive Problematiken vermeiden zu können. Laut einer Studie des IVSS zahlt sich jeder in Prävention investierte Euro im Faktor 2,2 wieder aus. Durch gute Präventionsstrategien – strukturell wie personell – können erwiesenermaßen Fehlzeiten, Fehlerrate, Präsentismus sowie die Anzahl der Arbeitsunfälle verringert und gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit, Produktivität sowie die allgemeine Gesundheit gesteigert werden.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

 

Verdichtung der Arbeitsaufgaben, Beschleunigung von Prozessen sowie die insgesamt gestiegenen Anforderungen am Arbeitsplatz können wesentliche Faktoren sein, warum Menschen zu schnell wirksamen Lösungen der Entlastung greifen. Ein Feierabendbier auf der Couch beim Fernsehen entspannt immerhin bequemer als sich nach einem langen und stressigen Arbeitstag noch zum Sport aufzuraffen. Und auch Medikamente versprechen schnelle und wirksame Lösungen, beispielsweise bei Schlafstörungen oder stressbedingten Kopfschmerzen. Ursachen zu erkennen und zu beheben braucht Zeit und intensive Auseinandersetzung mit sich selbst. Betriebliche Suchtprävention als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements widmet sich auch diesen Themen, damit die Führungskräfte und MitarbeiterInnen im Unternehmen gute und langfristig hilfreiche Strategien als Ausgleich zur Arbeit entwickeln und beibehalten.